Sichtbarkeit der Planeten im Juli 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bleibt im Juli unbeobachtbar.

Venus bleibt Morgenstern. Am 1. Juli erfolgt ihr Aufgang um 3:10 Uhr, am 31. Juli erst um 3:40 Uhr.

Mars verlagert seine Aufgänge in die Zeit um Mitternacht. Am 1. erfolgt sein Aufgang um 1:20 Uhr und am 31. bereits um 00:10 Uhr.

Jupiter verlagert seine Aufgänge in die Zeit vor Mitternacht. Am 1. erfolgt sein Aufgang um 0:40 Uhr, am 15. um 23:40 Uhr und am 31. Juli bereits um 22:40 Uhr. Am 19. Juli erhält Jupiter Besuch vom abnehmendem Mond.

Saturn wird zum Planeten der ganzen Nacht. Am 1. Juli erfolgt sein Aufgang um 23:10 Uhr, am 15. um 22:15 Uhr und am 31. um 21:10 Uhr.

Uranus kann unter günstigsten Sichtbedingungen ab der Monatsmitte am Morgenhimmel im Osten mit einem Feldstecher oder kleinem Fernrohr aufgefunden werden. Am 1. geht Uranus um 2:00 Uhr, am 15. um 1:05 Uhr und am 31. um 00:05 Uhr auf. Jeweils 1 Stunde nach seinem Aufgang kann man mit Aussicht auf Erfolg nach dem grünlichen Planeten Ausschau halten. Am 22. Juli passiert die Sichel des abnehmenden Mondes den fernen Uranus. Gegen 3:00 Uhr morgens befindet sich der Mond 1°9´ südwestlich von Uranus. Vom 31. Juli bis 3. August wandert Mars etwa 1°3´ südlich an Uranus vorbei.

Neptun verlagert seine Aufgänge in die späten Abendstunden. Am 1. erfolgt sein Aufgang um 00:15 Uhr und am 15. um 23:20 Uhr. Am 31. geht er schon um 22:15 Uhr auf. Etwa 1 Stunde später kann Neptun mit lichtstarker Optik aufgefunden werden.

Sichtbarkeit der Planeten im Juni 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bleibt im Juni in unseren Breiten unsichtbar.

Venus ist weiterhin am Morgenhimmel vertreten. Am 1. Juni erfolgt ihr Aufgang um 3:35 Uhr, am 15. um 3:20 Uhr und am 30. um 3:10 Uhr.

Mars ist Planet der zweiten Nachthälfte. Sein Aufgang erfolgt am 1. um 2:35 Uhr, am 15. um 2:00 Uhr und am 30. um 1:25 Uhr.

Jupiter wird ebenfalls zum Planeten der zweiten Nachälfte. Sein Aufgang erfolgt am 1. um 2:30 Uhr, am 15. um 1:35 Uhr und am 30. um 0:40 Uhr.

Saturn verlegt seine Aufgänge in die Zeit vor Mitternacht. Am 1. Juni geht Saturn um 1:15 Uhr auf und am 15. um 00:20 Uhr. Am 30. Juni erfolgt sein Aufgang bereits um 23:15 Uhr.

Uranus bleibt im Juni unbeobachtbar.

Neptun kann unter günstigen Bedingungen zu Monatsende mit geeigneter Optik aufgespürt werden. Am 30. Juni geht Neptun um 0:20 Uhr auf. Frühestens eineinhalb Stunden nach seinem Aufgang lohnt es sich, nach dem Neptun Ausschau zu halten. Die Dämmerung setzt zu Monatsende bereits um 2:25 Uhr ein.

Sichtbarkeit der Planeten im Mai 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur kann in den ersten Maitagen am Abend unter günstigen Bedingungen knapp über dem Nordwesthorizont aufgefunden werden. Am 2. Mai zieht die extrem schmale Mondsichel 1°8´ südlich am Merkur vorbei.

Venus verfrüht seine Aufgänge von 4:20 Uhr am 1. Mai auf 3:55 Uhr am 15. Mai. Am 31. Mai erfolgt ihr Aufgang bereits um 3:35 Uhr.

Mars taucht in der zweiten Nachthälfte immer früher auf. Sein Aufgang erfolgt am 1. Mai um 3:50 Uhr, am 15. um 3:20 Uhr und am 31. bereits um 2:40 Uhr. Am 29. Mai zieht der Mars 0°38´ südlich am Jupiter vorbei. Der abnehmende Mond begegnet Mars am 24., wobei dieses Ereignis am frühen Morgen des 25. zu beobachten ist.

Jupiter geht am 1. Mai um 4:20 Uhr auf, am 15. um 3:30 Uhr und am 31. Mai bereits um 2:35 Uhr. Am 29. Mai wandert der Mars 0°38´ südlich am Jupiter vorbei.

Saturn wird zum Planeten der zweiten Nachthälfte. Er geht am 1. um 3:15 Uhr auf, am 15. um 2:20 Uhr und am 31. bereits um 1:15 Uhr. Am 22. Mai erhält der Ringplanet wieder Besuch vom abnehmenden Halbmond.

Uranus hälts sich am Taghimmel auf und bleibt nachts unbeobachtbar.

Neptun bleibt auch im Mai unbeobachtbar.

Sichtbarkeit der Planeten im April 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bietet im April die günstigste Abendsichtbarkeit des ganzen Jahres. Ab 15. März kann man mit aussicht auf Erfolg versuchen, Merkur eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang tief am Westhorizont aufzuspüren. Vom 20. bis 25. April ist der innerste Planet leicht aufzuspüren. Bis in die ersten Maitage kann man ihn noch aufstöbern. Der Merkur geht am 25. April um 21:25 Uhr unter und am 30. April um 21:35 Uhr. Am 29. April begegnet Merkur dem offenen Sternhaufen der Plejaden.

Venus spielt ihre Rolle als Morgenstern. Ihr Aufgänge verfrühen sich von 5:00 Uhr Anfang April auf 4:25 Uhr Ende April, aber auch die Sonne geht Ende April eine Stunde früher auf. Deshalb verkürzt sich die Sichtbarkeitsdauer von Venus am Morgenhimmel von rund eineinhalb Stunden auf nur noch eine Stunde. Venus beteiligt sich auch an der morgendlichen Planetenparade zusammen mit Jupiter, Mars und Saturn tief am Osthimmel, zu der sich am 25. April auch noch die Sichel des abnehmenden Mondes gesellt.

Mars baut seine Stellung am Morgenhimmel langsam aus. Seine Aufgänge verfrühen sich von 5:00 Uhr am 1. April auf 3:55 Uhr am 30. April. Mars reiht sich in die morgendliche Planetenparade Jupiter, Venus, Mars und Saturn ein, wobei die abnehmende Mondsichel am 24. an Saturn und am 25. April an Mars vorbeiwandert. Schon am 5. April zieht der Mars in nur 0°19´ südlichem Abstand am Saturn vorbei.

Jupiter taucht gegen Ende des Monats allmählich am Morgenhimmel auf. Sein Aufgang erfolgt am 20. April um 5:00 Uhr und am 30. bereits um 4:25 Uhr.

Saturn kann am Morgenhimmel aufgefunden werden. Sein Aufgang erfolgt am 1. um 5:05 Uhr, am 15. um 4:10 Uhr und am 30. April bereits um 3:15 Uhr. In der Nacht von 4. auf 5. April wird Saturn in 0°19´südlichem Abstand von von Mars überholt. Der Mond begegnet kurz nach seiner abnehmenden Halbphase am 25. April dem Saturn. Weiter tourt der Mond an der morgendlichen Planetenparade von Saturn, Mars, Venus und Jupiter vorbei.

Uranus kann bestenfalls von Spezialisten unter den Sternfreunden noch bis 5. April aufgefunden werden. Am 1. April geht Uranus um 21:35 Uhr unter. Am 3. April zieht die schmale Sichel des zunehmenden Mondes in 0°9´ südlichem Abstand an Uranus vorbei.

Neptun bleibt im April unbeobachtbar.

Sichtbarkeit der Planeten im März 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bleibt im März unbeobachtbar.

Venus strahlt als heller Morgenstern. Ihre Aufgänge verfrühen sich von 4:25 Uhr am 1. März auf 4:15 Uhr MEZ am 15. März. Am Monatsende geht die Venus um 5:00 Uhr MESZ auf.

Mars hält sich am Morgenhimmel auf. Am 1. März erfolgt der Marsaufgang um 5:00 Uhr, am 15. um 4:35 Uhr MEZ, und am 31. März um 5:05 Uhr MESZ.

Jupiter hält sich am Taghimmel auf und bleibt nachts unbeobachtbar.

Saturn taucht zu Monatsende am Morgenhimmel auf. Der Aufgang erfolgt am 31. März um 5:10 Uhr. Eine halbe Stunde später sollte man ihn knapp über dem Südosthorizont auffinden können. Am 29. März kommt es zu einer Begegnung mit der Venus. Venus wandert 2°10´ nördlich am Saturn vorbei.

Uranus kann noch am Abendhimmel gefunden werden. Seine Sichtbarkeitsdauer verkürzt sich allerdings erheblich. Der Uranus geht immer früher unter, die Dunkelheit setzt aber gleichzeitig immer später ein. Am 1. März geht der grünliche Planet um 22:45 Uhr unter, am 15. um 21:40 Uhr MEZ, und am 31. um 21:40 Uhr MESZ.

Neptun hält sich am Taghimmel auf und bleibt nachts unbeobachtbar.

Sichtbarkeit der Planeten im Februar 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bleibt im Februar in unseren Breiten unbeobachtbar. Lediglich erfahrene Beobachter südlich 48° nördlicher Breite können Merkur zwischen 7. und 12. Februar tief im Sodosten erspähen.

Venus ist Planet am Morgenhimmel. Am 1. Februar geht die Venus um 5:10 Uhr auf und am 28. bereits um 4:30 Uhr. Etwa eine Viertelstunde nach ihrem Aufgang kann man die Venus am Südosthorizont erkennen. Am 13. Februar kommt es zu einer Begegnung mit dem Planeten Mars, wobei sich die Venus in 6°35´ nördlichem Abstand befindet.

Mars kann am Morgenhimmel im Südosten gesehen werden. Am 13. Februar kommt es zu einer Begegnung mit der Venus, die sich 6°35´ nördlich des Mars befindet. Die Aufgänge des Mars verfrühen sich von 5:40 Uhr am 1. Februar auf 5:00 Uhr am Monatsende.

Jupiter zieht sich vom Abendhimmel zurück. Am 1. geht der Jupiter um 18:50 Uhr unter und am 15. um 18:15 Uhr. Nach der Monatsmitte wird man vergeblich nach Jupiter ausschau halten.

Saturn hält sich am Taghimmel auf und bleibt Nachts unbeobachtbar.

Uranus kann in der ersten Nachthälfte aufgefunden werden. Er verlegt seine Untergänge in die Zeit vor Mitternacht. Uranus geht am 1. um 0:20 Uhr unter, am 15. um 23:30 Uhr und am 28. bereits um 22:30 Uhr.

Neptun zieht sich vom Abendhimmel zurück. Der sonnenfernste Planet kann mit lichtstarker Optik von erfahrenen Planetenjägern noch Anfang des Monats gefunden werden. Am 1. geht der Neptun um 20:00 Uhr unter. Bis 15. verfrühen sich seine Untergänge auf 19:00 Uhr.

Sichtbarkeit der Planeten im Jänner 2022

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bietet gleich zu Jahresbeginn eine respektable Abendsichtbarkeit. Am 1. erfolgt der Untergang des Merkur um 17:10 Uhr. Kurz nach 17:00 Uhr ist die Dämmerung soweit fortgeschritten, dass man Merkur knapp über dem Südwesthorizont erkennen kann. Letztmals ist Merkur am 13. zu beobachten. An diesem Tag sinkt er um 17:35 Uhr unter die südwestliche Horizontlinie.

Venus wechsel im Jänner vom Abend- an den Morgenhimmel. In den ersten Jännertagen kann die Venus gerade noch am Abendhimmel gesehen werden. Bis 5. Jänner verfrühen sich ihre Untergänge auf 16:45 Uhr. Danach ist die Venus vom Abendhimmel verschwunden. Bereits am 13. erscheint die Venus am Morgenhimmel. Am 13. geht die Venus um 6:50 Uhr auf. Eine knappe Stunde später geht die Sonne auf. Bis Monatsende verfrühen sich die Aufgänge der Venus auf 5:15 Uhr.

Mars kann unter günstigen Sichverhältnissen am Morgenhimmel aufgefunden werden. Seine Aufgänge verfrühen sich von 5:50 Uhr zu Monatsbeginn auf 5:35 Uhr zu Monatsende.

Jupiter kann noch am frühen Abendhimmel weit im Westen gesehen werden. Seine Sichtbarkeitsdauer geht erheblich zurück. Am 1. geht der Jupiter um 20:15 Uhr unter, am 15. um 19:30 Uhr und am Monatsletzten bereits um 18:55 Uhr. Ein netter Himmelsanblick ergibt sich am 5. Jänner gegen 18:00 Uhr, wo sich zur Planetenparade Merkur – Saturn – Jupiter die Sichel des zunehmenden Mondes dazu gesellt. Ende Jänner beträgt die Sichtbarkeitsdauer von Jupiter nur noch knapp 2 Stunden.

Saturn gibt seine Abschiedsvorstellung am Abendhimmel. Um die Monatsmitte wird der Ringplanet unbeobachtbar. Zu Jahresbeginn beteiligt sich der Saturn an der abendlichen Planetenparade Merkur – Saturn – Jupiter, zu der sich vom 4. – 6. Jänner noch die Sichel des zunehmenden Mondes dazu gesellt.

Uranus kann in der ersten Nachthälfte beobachtet werden, aus der zweiten Nachthälfte allmählich zurück. Die Untergänge erfolgen am 1. Jänner um 2:30 Uhr, am 15. um 1:30 Uhr und am 31. bereits um 0:20 Uhr. Jeweils etwa 1 Stunde vorher wird Uranus unbeobachtbar. Im Jahr 2022 wird Uranus elfmal vom Mond bedeckt. Von Mitteleuropa aus sind allerdings nur die Bedeckungen am 14. September und am 5. Dezember zu beobachten.

Neptun beginnt sich allmählich vom Abendhimmel zurück zu ziehen. Ende Jänner wird es schwierig, denn Neptun noch zu beobachten. Nur durch die zurzeit früh einsetzende Dunkelheit bietet sich noch eine passable Abendsichtbarkeit. Am Jahresanfang erfolgt sein Untergang um 22:00 Uhr und am 31. Jänner bereits um 20:00 Uhr.

Sichtbarkeit der Planeten im Dezember 2021

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur zeigt sich am letzten Tag des Jahres tief im Südwesten in der Abenddämmerung. Der Merkur geht am 28. Dezember um 16:45 Uhr und am 31. Dezember um 17:00 Uhr. Anfang Jänner 2022 bietet der Merkur eine bescheidene Abendsichtbarkeit. 

Venus lässt das Jahr als Abendstern ausklingen. Am 1. Dezember erfolgt sein Untergang um 18:20 Uhr, am 15. Dezember um 18:00 Uhr und am 31. Dezember bereits um 17:00 Uhr.

Mars kann bei guten Sichtbedingungen ab der Monatsmitte mit Beobachtungserfahrung und möglichst mit Fernglas in der Morgendämmerung tief im Südosten aufgefunden werden.

Jupiter kann am westlichen Abendhimmel gesehen werden. Sein Untergang verfrüht sich von 21:40 Uhr am 1. Dezember auf 21:00 Uhr am 15. Dezember und auf 20:15 Uhr am 31. Dezember.

Saturn kann noch am frühen Abendhimmel gesehen werden. Sein Untergang verfrüht sich von 20:05 Uhr am 1. Dezember auf 19:20 Uhr am 15. Dezember und auf 18:20 Uhr am 31. Dezember.

Uranus steht bei Einbruch der Dunkelheit bereits hoch am Osthimmel. Vom Morgenhimmel zieht er sich zurück. Am 1. Dezember erfolgt sein Untergang um 4:35 Uhr (am 2. Dezember) und am 31. Dezember bereits um 2:20 Uhr (am 1. Jänner 2022).

Neptun verkürzt seine Beobachtungszeit deutlich. Bis Jahresende kann er jedoch noch am Abendhimmel aufgefunden werden. Am 1. Dezember erfolgt sein Untergang um 23:55 Uhr, am 15. Dezember um 23:00 Uhr und am 31. Dezember bereits um 22:00 Uhr.

Sichtbarkeit der Planeten im November 2021

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur kann noch in der ersten Novemberwoche am Morgenhimmel aufgefunden werden. Am 1. November geht der flinke Planet um 5:10 Uhr auf. Letztmals wird man Merkur am 7. November auffinden. An diesem Tag geht er um 5:40 Uhr auf.

Venus erscheint in der Abenddämmerung sehr tief im Südwesthimmel. Am 8. November besucht der Mond bei seiner monatlichen Runde die Venus. Zusammen mit Jupiter und Saturn gibt es zudem eine nette Planetenparade. Am 1. November geht die Venus um 18:05 Uhr unter und am 30. November um 18:15 Uhr.

Mars bleibt auch im November unbeobachtbar.

Jupiter wird zum Planeten des Abendhimmels. Seine Sichtbarkeit verkürzt sich deutlich. Am 1. November geht der Riesenplanet um 23:20 Uhr unter und am 30. November bereits um 21:40 Uhr. Am 11. November gesellt sich der zunehmende Mond zum Jupiter.

Saturn wird zum Planeten des Abendhimmels. Seine Sichtbarkeit verkürzt sich deutlich. Am 1. November geht der Ringplanet um 21:55 Uhr unter und am 30. November bereits um 20:10 Uhr. Am 10. November gesellt sich der zunehmende Mond zum Saturn.

Uranus ist Planet der ganzen Nacht. Am 1. November steht der grünliche Planet bereits in der Dämmerung hoch am Himmel und geht erst nach unter, wenn es bereits hell ist. Am 30. November steht er ebenfalls bereits bei Einbruch der Dämmerung am Himmel. Sein Untergang erfolgt aber bereits um 4:40 Uhr. Am 18. November zieht der fast volle Mond südlich am Uranus vorbei.

Neptun kann noch am Abendhimmel mit lichtstarker Optik beobachtet werden. Am 1. November erfolgt sein Untergang um 2:00 Uhr (am 2. November), am 30. November bereits um 23:55 Uhr. Am 13. November zieht der Mond südlich an Neptun vorbei.

Sichtbarkeit der Planeten im Oktober 2021

(alle Zeiten für Wien unter Berücksichtigung Sommer-/Winterzeit)


Merkur bietet gegen Monatsende eine respektable Morgensichtbarkeit. Bei guten Sichtbedingungen kann man Merkur bereits am 19. Oktober in der Morgendämmerung knapp über dem Osthorizont erkennen. Am 19. Oktober geht der Merkur um 5:55 Uhr auf, etwa 20 min später macht er sich im Horizontdunst bemerkbar, wobei er aber relativ bald in der zunehmenden Dämmerung verblasst. Vom 22. Oktober bis Anfang November ist der flinke Planet recht günstig am Morgenhimmel zu beobachten. Am 22. Oktober erfolgt sein Aufgang um 5:50 Uhr und am 30. Oktober um 6:00 Uhr.

Venus verbessert eine wenig ihre Abendsichtbarkeit. Ihr Untergang erfolgt am 1. Oktober um 19:30 Uhr und am 30. Oktober um 19:05 Uhr.  

Mars hält sich am Taghimmel auf und bleibt nachts unbeobachtbar.

Jupiter bleibt Glanzpunkt am Abendhimmel. Aus der zweiten Nachthälfte zieht sich Jupiter zurück. Sein Untergang erfolgt am 1. Oktober um 2:20 Uhr (am 2. Oktober) und am 31. Oktober um 0:25 Uhr. Am 15. Oktober erhält der Jupiter Besuch vom zunehmenden Mond.

Saturn verlagert seine Untergänge in die Zeit vor Mitternacht. Er wird zum Planeten der ersten Nachthälfte. Am 1. Oktober erfolgt sein Untergang um 0:50 Uhr (am 2. Oktober) und am 31. Oktober bereits um 21:55 Uhr.

Uranus ist bereits Planet der ganzen Nacht. Am 1. Oktober erfolgt sein Aufgang um 19:45 Uhr, am 30. Oktober bereits um 17:50 Uhr. Eine Stunde nach Aufgang lohnt sich eine Suche nach ihm. Am 21. Oktober zieht der Mond an Uranus vorbei, was das Auffinden des grünlichen Planeten erschwert.

Neptun zieht sich vom Morgenhimmel zurück. Sein Untergang erfolgt am 1. Oktober um 5:00 Uhr (am 2. Oktober), am 30. Oktober bereits um 3:10 Uhr (am 31. Oktober). Etwa 2 Stunden vor seinem Untergang lohnt sich eine Suche nach dem bläulichen Planeten nicht mehr.